Firmenfahrzeuge kaufen: Diese Vorteile bietet die MAHAG

 

Um Ihr Unternehmen mit einem passenden Fuhrpark auszustatten, müssen Sie eine Vielzahl von Faktoren berücksichtigen. Hierfür begleitet Sie die MAHAG auf jedem Schritt – von A wie Anschaffung bis Z wie Zinsen. In den meisten Fällen entscheiden sich unsere Großkunden dafür, eine Fahrzeugflotte ganz einfach zu leasen. Damit erhalten Sie ein zeitlich begrenztes Leistungspaket, das Sie ganz auf Ihre individuellen Bedürfnisse abstimmen können. Unter bestimmten Voraussetzungen lohnt es sich allerdings auch, Firmenfahrzeuge zu kaufen. Wie Sie auf diesem Weg von erstklassigem Service und steuerlichen Vergünstigungen profitieren, erfahren Sie hier.

 

01 Fahrtenbuch oder Ein-Prozent-Regel? Tipps für die Versteuerung von Dienstwägen

Genau wie das Leasing von Firmenwägen bietet auch der käufliche Erwerb zahlreiche Möglichkeiten für Arbeitgeber, Geld zu sparen. Unternehmen, die neue Autos für geschäftliche Zwecke anschaffen, können einerseits:

  • die Umsatzsteuer erstattet bekommen
  • Kaufpreis und Unterhaltskosten als Betriebsausgaben abschreiben.

Andererseits wirkt sich auch die sogenannte Ein-Prozent-Regelung positiv auf Ihre Bilanz aus. Laut § 6 Abs. 1 EStG müssen Arbeitnehmer die private Nutzung von geleasten oder gekauften Firmenfahrzeugen für jeden Kalendermonat mit 1 % des inländischen Listenpreises ansetzen und entsprechend versteuern. Konkret berechnet sich der geldwerte Vorteil also folgendermaßen:

Gekaufter Neuwagen im Wert von 30.000 € → 300 € monatlich

Diesen Betrag können Arbeitgeber wiederum vom Bruttogehalt abziehen. Fordert ein Angestellter beispielweise eine Lohnerhöhung, haben Sie die Möglichkeit, alternativ einen gekauften Firmenwagen mit geldwertem Vorteil anzubieten. Diese Variante fällt für Arbeitgeber deutlich günstiger aus als ein höheres Bruttogehalt mit entsprechenden Lohnnebenkosten.

Anstatt die Ein-Prozent-Pauschale anzuwenden, können Arbeitnehmer gemäß § 6 Abs. 1 EStG auch die tatsächlichen Aufwendungen von der Steuer absetzen. Dafür müssen Sie ein Fahrtenbuch führen, in dem sie sämtliche Nutzungsdaten aufzeichnen, inklusive:

  • Fahrtzeiten
  • Fahrtziele
  • Kilometerstände

Arbeitgeber dürfen sich für die Gehaltsabrechnung weiterhin auf die Ein-Prozent-Regel berufen. Alles, was davon abweicht, macht der Arbeitnehmer über seine Einkommenssteuererklärung am Jahresende geltend. Ein Fahrtenbuch dient nicht nur als Nachweis für das Finanzamt, sondern sorgt auch für eine transparente Kommunikation zwischen Führungskräften und Angestellten.

In solchen und ähnlichen Fragen stehen unsere Ansprechpartner aus dem Großkundenleistungszentrum gerne zur Verfügung, wenn Sie bei der MAHAG Firmenfahrzeuge kaufen. Wir beraten Sie zu verschiedenen Finanzierungsmethoden und erarbeiten mit Ihnen gemeinsam ein holistisches Modell, das genau auf die Kapazitäten Ihres Unternehmens zugeschnitten ist.

 

02 Was passiert, wenn gekaufte Firmenwägen in einen Unfall geraten?

Zu einem effizienten Fuhrparkmanagement gehört auch ein ausreichender Schutz im Schadenfall. Wer haftet, wenn Angestellte unterwegs mit dem Dienstwagen einen Unfall bauen? Diese Frage lässt sich pauschal nicht beantworten. Grundsätzlich übernimmt die Haftpflichtversicherung des Fahrzeughalters (und somit des Arbeitgebers) den Schadensersatz. Das gilt allerdings nur, solange der Arbeitnehmer am Steuer nicht fahrlässig gehandelt hat. Ansonsten treten folgende Regeln in Kraft:

  • Mittlere Fahrlässigkeit (z.B. Geschwindigkeitsüberschreitung):
    Arbeitnehmer müssen für einen Anteil des entstandenen Schadens selbst haften. Falls Sie das betreffende Firmenfahrzeug nach dem Kauf mit einer Vollkaskoversicherung ausgestattet haben, übernehmen Arbeitnehmer die vereinbarte Selbstbeteiligung.
  • Grobe Fahrlässigkeit (z.B. Alkohol- oder Drogeneinfluss):
    Angestellte, die auf Fahrten mit Dienstwägen grob fahrlässig handeln, müssen für die verursachten Schäden zu hundert Prozent selbst aufkommen. Falls der Arbeitgeber keine Vollkaskoversicherung abgeschlossen hat, zahlt der Mitarbeiter allerdings nicht mehr als die Summe, die normalerweise bei einer Selbstbeteiligung anfällt.

Diese Vorschriften kommen nicht nur bei Unfällen zum Tragen, die auf geschäftlich bedingten Fahrten passieren. Wenn Sie Firmenfahrzeuge kaufen oder leasen und die private Nutzung in Ihren Arbeitsverträgen ausdrücklich erlauben, haften Sie als Besitzer für sämtliche Fahrten. Damit Sie und Ihre Mitarbeiter in jedem Fall bestmöglich abgesichert sind, unterstützt die MAHAG Geschäftskunden mit strategischen Servicekonzepten. Dabei entscheiden Sie selbst, welche Angebote Sie in Ihr Leistungspaket integrieren. Egal, ob es um Reparaturfreigabe, Ersatzmobilität oder saisonale Reifenwechsel geht – unser Großkundenleistungszentrum entwickelt mit Ihnen ein flexibles Fuhrparkmanagement, das alle Eventualitäten rund um die Firmenwagen-Finanzierung abdeckt.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.